Galileo-Vibrationsplatte

Die Galileo-Vibrationsplatte hilft bei Beckenbodenschwäche Osteoporose und Neurologischen Erkrankungen

Das in Deutschland entwickelte Gerät funktioniert wie eine Wippe, auf der man steht und die den Bewegungsablauf des Gehens simuliert. Durch das schnelle Wippen der Platte werden Kippbewegungen des Beckens ausgelöst, die wie beim Gehen sind, nur deutlich schneller. Der Körper reagiert mit rhythmischen Muskelkontraktionen, die ab einer Frequenz von 12 Hertz nicht willentlich, sondern reflexgesteuert über einen Dehnreflex erzeugt werden.

Besonders die Muskulatur in Beinen, Bauch, Rücken und Beckenboden wird aktiviert. Durch eine gezielte Übungsauswahl lassen sich diese Muskeln besonders kräftigen.
Die Frequenz und die Amplitude lässt lassen je nach Trainingszustand und Therapieziel verändern. So bedeutet ein Training bei zum Beispiel 20 Hertz, das in einer (!) Sekunde 20 Schritte gegangen werden. Wenn man also 5 Minuten geübt hat, ist man 6000 Schritte gegangen.

Bei diesem Training verbessert sich nicht nur die Muskelfunktion und die Leistungsfähigkeit der Muskulatur, sondern auch die Koordination, was zum Beispiel im Beckenboden eine entscheidende Rolle spielt. Studien zeigen die Wirksamkeit des Galileotrainings zB. bei

  • Beckenbodenschwäche
  • Osteoporose
  • Neurologischen Erkrankungen

Ideal ist die Kombination von Physiotherapie und anschließendem Vibrationstraining, dabei reicht häufig schon eine sehr kurze Trainingsdauer vom 1-2 Mal pro Woche a 5 – 15 Minuten. Bei uns in der Praxis lässt sich das Vibrationstraining nur in Kombination mit Physiotherapie buchen, damit gewährleistet ist, dass wir genau wissen, wo die Schwachpunkte sind, die wir verbessern wollen. Die Belastung des Herz-Kreislauf-Systems ist relativ gering, so dass dieses Training besonders auch für ältere Menschen geeignet ist. Die Galileoplatte ist aber auch noch für eine andere Sache wunderbar:

Es lässt sich darauf nicht nur spüren wie der Beckenboden anspannt, sondern man kann darauf endlich einmal spüren wie der Beckenboden entspannen kann! Das ist besonders hilfreich bei allen Schmerzzuständen im Beckenboden, bei Vaginismus, aber auch bei allen Formen der Inkontinenz, da diese Patienten häufig dazu neigen, ihre Muskulatur dauerhaft anzuspannen, damit bloß nichts herauskommt.

Ein verständlicher Teufelskreis.... Auch eine bestehende Rectusdiastase, also ein überbreiter Spalt zwischen den geraden Bauchmuskeln kann sich sich mit Hilfe des Galileotrainings, auch hier in Kombination mit einer intensiven Physiotherapie, verbessern.

Quellen und zum Nachlesen:

http://www.galileo-training.com

http://www.beckenbodentraining.org/download/galileo%20beckenboden.pdf

 
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